Ich habe mir die Tage den Webvideopreis 2016 angesehen. Selbstverständlich als Livestream auf Youtube. Nach etwa 90 Minuten gab es dann eine seltsam komische Szene, die wohl symptomatisch ein bisschen dafür steht, dass wir uns in einem Wandel befinden, der noch nicht ganz abgeschlossen ist.
Ich nutze seit Jahren Prepaid Karten in meinem Smartphone, damit ich nicht lange in einem Vertrag festhänge. Ich sehe mich also ab und an im Netz um und suche nach günstigeren Tarifen.
Mir ist dabei gerade klar geworden, dass sich die Preise pro Megabyte Datenvolumen in den letzten Jahren überhaupt nicht geändert haben in Deutschland. Sollte das nicht alles billiger werden? Gefühlt ist es sogar teurer geworden, da nun GPRS Geschwindigkeit nicht mehr als untere Grenze für die Drosselung gilt.
Wer eine Podcastfolge empfehlen möchte, der hat es aktuell schwer diese Folge direkt auf dem eigenen Blog einzubinden.
Es gibt aktuell drei Audioplayer, die im Podcastumfeld vertreten sind:
Der Podlove Player (mit Abstand am meisten genutzt) ist leider aktuell noch nicht so weit, das er auf anderen Seiten eingebunden werden kann.
Der Podigee Player ist mittlerweile embeddable. Allerdings lässt er sich in einer Podlove Installation aktuell noch nicht direkt nutzen, da für jede Folge eine JSON-Datei benötigt wird, die alle Metadaten enthält.
Mit anderen Menschen über das Internet sprechen und das Gespräch aufzeichnen ist schon immer eine technische Herausforderung für Podcaster. Auf den ersten Blick klingt das nach einer einfach zu lösenden Aufgabe. Doch die Schmerzen sind meist groß: Schlechte oder gar abreisende Verbindungen, schwankende Qualitäten, große Latenzen und komplizierte Aufnahmesetups verderben oft den Spaß.
Der so genannte Double Ender löst das Problem zumindest für den Hörer: Beide Gesprächsteilnehmer schneiden lokal ihr Gespräch mit. So lässt sich hinterher eine Aufnahme mit hoher Qualität zusammen schneiden. Bisher schwer machbar, wenn der Interviewpartner nicht selbst auch Podcaster ist.
Podcasts im Webbrowser abspielen, war lange Zeit schwierig. Heute gibt es abseits der kommerziellen Player großer Plattformen (z.B. Soundcloud) zwei ernstzunehmende Alternativen, wenn man auf der eigenen Podcastwebseite einen Player zur Verfügung stellen will. Dabei muss ein guter Podcastplayer einiges leisten:
Coverart anzeigen
Grundlegende Playerfunktionen
Beschreibung, Titel anzeigen
Download Möglichkeit
Responsive Design
Kapitelmarken Support
Multimedia Kapitelmarken (mit Links und Bildern)
Embedding
Theming
Transcript
…
Podlove Webplayer
Zum einen gibt es den Podlove Webplayer der in der neuen Version 3 versucht vieles besser zu machen und moderner zu wirken als noch in Version 2.
Das wird natürlich nicht von Heute auf Morgen passieren:
Klar, Websites werden nicht von heute auf morgen abgestellt. Das Usenet gibt es ja auch immer noch. Aber wenn wir dann in 10 Jahren vom offnen Web erzählen, wird es so klingen wie heute, wenn die Nerds umdie 40 von ihren ersten Ausflügen in eine Mailboxen erzählen.
RSS ist alt, aber immer noch eine super praktische Möglichkeit sich eine eigene “Zeitung” zusammenzustellen.
Mit Reeder auf dem iPad habe ich eine ideale App dafür gefunden. Bisher habe ich Feedly genutzt. Ich mag aber den Gedanken nicht, dass sie genau sehen welche Artikel ich lese.
In Rahmen des Umstiegs möchte ich meine Feedsammlung neu aufbauen und wieder deutlich mehr kleine Blogs wie diesen hier abonnieren und weniger große Seiten wie zu Beispiel 9to5 Mac.
Man kann sich nun darüber streiten, ob er das Thema gut erklärt. Man kann sich fragen, ob eine Online Petition überhaupt irgendetwas bringt. Aber darum geht es mir hier nicht. Ich finde es spannend und gut, dass das Thema Netzneutralität im jugendlichen Mainstream zu Sprache kommt.
Leider stellt er am Ende des Videos die Frage, wie man am besten mit Aliens kommuniziert, was die Diskussion in den Kommentaren zum Thema Netzneutralität natürlich nicht gerade fördert.
Vieles passiert heute in der Cloud. Warum nicht auch Gaming? Einige Anbieter haben schon versucht Cloud Gaming umzusetzen. Darunter recht bekannt: Onlive
Die machen jetzt allerdings wieder zu.
Sony has acquired important parts of OnLive. Due to the sale, all OnLive services were discontinued as of April 30, 2015.