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Funkenstrahlen

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Octopress Ernüchterung

January 10, 2013 · 3 min Lesezeit · Tags: Blogging , CMS , Octopress , Software , Technologie , Web

Ich bin damals auf Octopress als CMS umgestiegen, da es einige Vorteile gegenüber Wordpress hat:

  • Statische Webseite, daher performanter und sicherer
  • Lokales erstellen der Blogposts und Generieren der Seite ermöglicht einfaches einchecken aller Änderungen in GIT
  • Es gibt allerlei Plugins, vor allem Code-Highlighting ist sehr gut gelöst

Es hat allerdings auch einige gravierende Probleme:

  • Es gibt wenige bis gar keine Themes. Es heißt also selbst Hand anlegen am Design. Wenn man wenig Zeit hat, ist das ein Problem hier etwas brauchbares zu erreichen.
  • Wenn man keinen Root-Server hat, kann man Änderungen nicht einfach via GIT live schalten, sondern muss über FTP umständlich Änderungen einspielen. Das kann mitunter sehr viel Arbeit erfordern oder der Prozess dauert Ewigkeiten.
  • Sobald man einige externe Plugins installiert hat, wird das Ruby Setup relativ komplex.

Mir geht es nun momentan tatsächlich so, dass bei vielen Themen die ich gerne verbloggen würde dann einfach keine Lust habe. Aus dem Grund, dass es so extrem viel Hazzle ist, das dann live zu schalten. Ich muss das zuerst tippen, dann ins Repository einchecken. Jetzt kann ich mir erst einmal einen kleinen Kaffee holen während die Webseite generiert wird. Durch die Fotoalben, die ich eingefügt habe dauert das schonmal 6-8 Minuten. Wenn ich dann bei der lokalen Vorschau einen Fehler im Artikel entdecke? Ihr könnt es euch denken: Zurück auf Anfang. Nehmen wir mal an, ich mache generell keine Tippfehler und die lokale Vorschau ist in Ordnung. Dann werfe ich den automatischen FTP Upload an. Der rennt dann so in etwa 45 Minuten durch alle Files und prüft ob sie noch hochzuladen sind. Das macht der natürlich in alphabetischer Reihenfolge und so kommt es oft vor, dass die Hauptseite schon hochgeladen ist, die einzelnen Artikel aber nicht oder Ähnliches. Das ist besonders nervig, wenn IFTTT auf Grund des neuen Feeds einen Tweet raushaut, der dann auf eine Seite verweist, die noch gar nicht hochgeladen wurde. Sehr ärgerlich.


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Am Ende des Tablets

September 29, 2012 · 2 min Lesezeit · Tags: Computer , iPad , Tablet , Technologie , Zukunft

Es ist wie mit dem frisch verliebt sein: Irgendwann fällt die rosa Brille und vieles wird zur Gewohnheit, verliert seine Besonderheit. So ist es auch beim iPad gewesen. Aber ich will es weniger auf Apple, sondern mehr auf das Tablet an sich beziehen.

Am Anfang war ich hellauf begeistern vom “neuen iPad”. Super Display, tolle Gestenbedienung, klasse Apps. Mein erstes Tablet! Das iPad hatte alles, was ein gutes Tablet braucht. Arbeiten wurde plötzlich zum multimedialen Toucherlebnis mit buntem Pixelfeuerwerk. Ich habe meine Mails auf dem Tablet bearbeitet, Bilder gemacht, Videos gedreht, Texte verfasst, Twitter gelesen, Youtube geschaut, Spiele gespielt, bin im Web unterwegs gewesen, … Die Zeit die ich am Notebook oder am Desktoprechner verbracht habe hat sich drastisch reduziert. Reduziert auf die paar Momente, in denen es wirklich komplexe Arbeit zu erledigen gab: Vor allem: Software entwickeln und Webseiten bauen.


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© 2025 - Stefan Trauth