Nachdem Martin Hering vor etwa einem Jahr verkündet hat, dass er die Entwicklung an Instacast komplett einstellt, waren viele treue Nutzer traurig. Viele hatten Instacast als den Podcastclient ihrer Wahl liebgewonnen.
Nun kehrt Instacast demnächst als reines Hobbyprojekt in den Appstore zurück. Allerdings in einer recht abgespeckten Version:
Keine Cloud
Kein Push
Keine iPad Unterstützung
Kein Support
Dafür allerdings kostenlos und zumindest verfügbar.
Maria und Timo möchten ein deutsches Podcastnetzwerk gründen: Die Castronauten.
In etwa einem Monat soll es losgehen. Sie orientieren sich dabei ein wenig an Youtube Netzwerken:
Der Netzwerkgedanke
Podcaster im Netzwerk werden zu einer Community: Einander helfen, inspierieren und miteinander Spaß haben. Sicher auch: Crosspromotions untereinander, um Hörer auf die anderen Podcasts im Netzwerk aufmerksam zu machen.
Sponsoring
Das Netzwerk hilft beim Marketing und beim Finden von Werbepartnern. Ein ganzes Netzwerk mit professionellen Strukturen ist für Werbepartner ansprechender und einfacher handhabbar.
Nachdem Soundflower unter Mac OS El Capitan keine Option mehr ist, gibt es nun zwei neue Möglichkeiten, um auf dem Mac direkt in Software Audiorouting zu betreiben und mit virtuellen Sound Devices zu arbeiten.
Ultraschall
Vor allem für Podcaster interessant, da es dafür gebaut wurde: Ultraschall. Kombiniert die Anpassung der DAW Reaper mit der Möglichkeit virtuelle Sounddevices zu nutzen. Außerdem ist es ein Open Source Projekt und kostenlos.
Loopback
Wer lieber Geld für Software ausgibt und eine professionelle Software mit Support haben möchte, der sollte mal einen Blick auf Loopback werfen. Schlägt dafür aber auch mit 99$ zu Buche.
Mit Viertausendhertz haben Marie Dippold, Hendrik Efert, Christian Grasse und Nicolas Semak jetzt das erste Podcastlabel in Deutschland gegründet.
Was ist das eigentlich, ein Podcastlabel?
Das Konzept eines Podcastlabels beinhaltet für uns die Idee eines redaktionell betreuten Dachs unter dem wir professionell und anspruchsvoll produzierte Podcastreihen entwickeln und veröffentlichen möchten – in Zusammenarbeit mit freien und klangverliebten AutorInnen. Unser Finanzierungsmodell setzt im Moment auf Sponsoring, das wir nach dem Vorbild großer amerikanischer Produktionen und einiger bereits vorhandener deutscher Beispiele umsetzen. Wir verstehen uns nicht als schlichte
Vermarktungsplattform, sondern als ein eng zusammenarbeitendes Team, das sich primär für hochwertige Inhalte und schön erzählte Geschichten interessiert und die gesamte deutsche Podcastlandschaft um neue erzählerische Formate erweitern möchte. Wir alle sind jahrelange Mitglieder und Beobachter deutscher Produktionen, lieben die bestehende Szene und freuen uns nun unseren eigenen Teil in neuer Form hinzufügen zu können.
Möchte man als Podcaster Musik oder Audioschnipsel in seinen Podcast einbinden, ist man immer wieder mit dem Urheberrecht konfrontiert. Am einfachsten ist es, wenn man direkt freies Audiomaterial verwendet, das entweder unter Creative Commons Lizens oder unter Gemeinfreier Lizens (auch CC0 genannt) steht.
Ich bin seit einigen Monaten dabei zu lernen, wie ich Apps für iOS mit Swift bauen kann. Dazu gab es hier auch schon den ein oder anderen Blogpost.
Das erste ernsthafte App Projekt, das ich nun gestartet habe ist eine neue App für das Xenim Streaming Network zu bauen, da die aktuelle App nun aus dem App Store fällt und nicht weiter entwickelt wird.
Die iOS-App ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen und wird ab Ende Januar nicht mehr im Apple App Store zum Download zur Verfügung stehen. Alle, die die App vor dem 28.01.2016 installieren, können diese jedoch ganz normal weiter verwenden. Die Android Version wird weiterhin im Google Play Store zur Verfügung stehen.
Ob man mit Podcasting Geld verdienen kann wird in der hiesigen Podcasting Szene immer wieder heiß diskutiert wobei besonders gerne der Vergleich mit der US Szene oder den erfolgreichen Vertretern hierzulande angestrengt wird. Ich glaube aber, meistens geht die Diskussion am Thema vorbei bzw. wir sollten uns mal über Mehrwert unterhalten…
Mit anderen Menschen über das Internet sprechen und das Gespräch aufzeichnen ist schon immer eine technische Herausforderung für Podcaster. Auf den ersten Blick klingt das nach einer einfach zu lösenden Aufgabe. Doch die Schmerzen sind meist groß: Schlechte oder gar abreisende Verbindungen, schwankende Qualitäten, große Latenzen und komplizierte Aufnahmesetups verderben oft den Spaß.
Der so genannte Double Ender löst das Problem zumindest für den Hörer: Beide Gesprächsteilnehmer schneiden lokal ihr Gespräch mit. So lässt sich hinterher eine Aufnahme mit hoher Qualität zusammen schneiden. Bisher schwer machbar, wenn der Interviewpartner nicht selbst auch Podcaster ist.
Auf dem 32C3 hat sich das Sendezentrum als Plattform für Podcaster angeboten, um dort ihre Podcasts aufzuzeichnen. Dabei sind wirklich viele interessante und unterhaltsame Folgen entstanden.
Alle Folgen, die auf der großen Bühne aufgenommen wurden könnt ihr nun bequem als Podcast abonnieren. Das ist wirklich eine super Idee und ich bin der Hörsuppe dankbar für diesen tollen Service!