Ich bin damals auf Octopress als CMS umgestiegen, da es einige Vorteile gegenüber Wordpress hat:
- Statische Webseite, daher performanter und sicherer
- Lokales erstellen der Blogposts und Generieren der Seite ermöglicht einfaches einchecken aller Änderungen in GIT
- Es gibt allerlei Plugins, vor allem Code-Highlighting ist sehr gut gelöst
Es hat allerdings auch einige gravierende Probleme:
- Es gibt wenige bis gar keine Themes. Es heißt also selbst Hand anlegen am Design. Wenn man wenig Zeit hat, ist das ein Problem hier etwas brauchbares zu erreichen.
- Wenn man keinen Root-Server hat, kann man Änderungen nicht einfach via GIT live schalten, sondern muss über FTP umständlich Änderungen einspielen. Das kann mitunter sehr viel Arbeit erfordern oder der Prozess dauert Ewigkeiten.
- Sobald man einige externe Plugins installiert hat, wird das Ruby Setup relativ komplex.
Mir geht es nun momentan tatsächlich so, dass bei vielen Themen die ich gerne verbloggen würde dann einfach keine Lust habe. Aus dem Grund, dass es so extrem viel Hazzle ist, das dann live zu schalten. Ich muss das zuerst tippen, dann ins Repository einchecken. Jetzt kann ich mir erst einmal einen kleinen Kaffee holen während die Webseite generiert wird. Durch die Fotoalben, die ich eingefügt habe dauert das schonmal 6-8 Minuten. Wenn ich dann bei der lokalen Vorschau einen Fehler im Artikel entdecke? Ihr könnt es euch denken: Zurück auf Anfang. Nehmen wir mal an, ich mache generell keine Tippfehler und die lokale Vorschau ist in Ordnung. Dann werfe ich den automatischen FTP Upload an. Der rennt dann so in etwa 45 Minuten durch alle Files und prüft ob sie noch hochzuladen sind. Das macht der natürlich in alphabetischer Reihenfolge und so kommt es oft vor, dass die Hauptseite schon hochgeladen ist, die einzelnen Artikel aber nicht oder Ähnliches. Das ist besonders nervig, wenn IFTTT auf Grund des neuen Feeds einen Tweet raushaut, der dann auf eine Seite verweist, die noch gar nicht hochgeladen wurde. Sehr ärgerlich.
Ganzen Artikel lesenIch habe mir in den letzten Tagen einiges Plugins für Octopress angesehen, um das Blog hier um ein paar nette Optionen zu erweitern. Hier nun ein paar Worte zu dem Tagcloud Plugin, das ich entdeckt habe.
Das Tagcloud Plugin findet ihr natürlich auf Github. Dort ist auch beschrieben, wie man das in Octopress integriert. Ich habe aber noch ein paar Änderungen vorgenommen. Auf Grund des Umzugs von Wordpress, habe ich sehr viele unterschiedliche Kategorien angesammelt (die wurden aus den Wordpress Tags generiert). Somit hat das Plugin eine riesige Wolke generiert, wobei viele Tags aber nur ein- oder zweimal vorkamen. Daher habe ich das Skript so umgebaut, dass ein Begriff erst dann in die Tagcloud aufgenommen wird, wenn er mehr als fünf mal auftaucht. Hier ist das modifizierte Skript:
Ganzen Artikel lesenIch habe hier schon über meine ersten Umstiegsschritte nach Octopress berichtet. Dabei habe ich es versäumt euch mein Exportskript mit an die Hand zu geben, mit dem ich meine Wordpress Artikel nach Octopress Markdown exportiert habe. Das will ich nun nachholen.
Zunächst müsst ihr eure Wordpress-Daten im Wordpress Interface nach XML exportieren. Diese Datei müsst ihr dann diesem Skript zum Fraß vorwerfen. Aber Vorsicht: Das Skript bekommt Probleme mit der XML Syntax, wenn ihr eure Seite flattrbar gemacht habt. Diesen globalen “Flattr this Page” RSS-Link solltet ihr also vorher entfernen.
Ganzen Artikel lesenEs ist nun einige Tage her, dass ich endgültig beschlossen habe auf Octopress umzusteigen. Ich muss sagen ich bereuhe es keine Minute. Dennoch gilt: Aller Anfang ist schwer.
Es ist wie bei vielen Softwareperlen: Ihre wahre Flexibilität und Einfachheit sieht man oft erst, wenn man die ersten Hürden überwunden hat und damit beginnt ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie alles zusammenhängt. Die erste Zeit mit Linux habe ich da genauso erlebt und mir anfangs immer wieder mein Windows zurückgewünscht. Heute kann ich mit einer Windowsmaschine nicht mehr viel anfangen. So in etwa ist das auch beim Umstieg von Wordpress nach Octopress gewesen.
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