Es ist passiert, was passieren musste: Ein komplett sinnloses Gesetzt (das Leistungssschutzrecht) wurde vor kurzem verabschiedet. Vor allem durch die Lobbyarbeit der Verlage, die sich von Google ausgenutzt sahen.
Viele Kritiker sahen im Leistungsschutzrecht aber vor allem eine Gefahr für kleinere Projekte im Netz, die sich die neuen Gebühren des Leistungsschutzrechts nicht leisten können.
Surprise!
Genau das ist nun eingetreten: Während Rivva dicht macht, weil sie keine Gebühren zahlen können, wird das eigentlich angepeilte Ziel verfehlt. Google hat einfach beschlossen die Verlage aus dem Index zu nehmen, wenn sie in Zukunft Gebühren für Snippets verlangen wollen. Damit konnte ja wohl niemand rechnen! Nun sind die Verlage eingegnickt und stellen ihre Inhalte Google nun kostenlos zur Verfügung.
Ganzen Artikel lesenPhilp Banse hat eine neue Folge Medienradio veröffentlicht, die sich mit der Zukunft des Journalismus in Zeiten des Internets beschäftigt. Sehr spannend, solltet ihr euch unbedingt anhören:
Stefan Plöchinger, Chefredakteur von Sueddeutsche.de, spricht mit Philip Banse über den Alltag in der Online-Redaktion der Süddeutschen, seinen Tagesablauf und seine Aufgaben. Stefan Plöchinger erklärt die Aufgabe seiner Koordinatoren zwischen Print und Online, äußert sich zur Anzahl von Agentur-Meldungen auf Sueddeutsche.de und sagt, warum er keine Social-Media-Redakteure hat. Plöchinger berichtet, dass seine Leute sehr früh arbeiten müssen, weil das “Smartphone auf dem Morgen-Klo” die neue “Tageszeitung beim Frühstück” ist. Die Süddeutsche verkaufe 13.000 digitale Ausgaben der SZ und macht alleine mit den 6000 digitalen Voll-Abos 2,1 Mio. Euro Umsatz – sicher ein Baustein für zukünftige Geschäftsmodelle, sagt Plöchinger. Weitere Themen sind die journalistischen Herausforderungen des Datenjournalismus, das Leistungsschutzrecht sowie die Tagesschau-App.
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