Bald gibt es ein neues iPhone. Oft hört man daher dieser Tage: “Was könnte Apple noch verbessern? Wir haben doch eigentlich schon alles.” Vielleicht eine bessere Kamera? Ein klein wenig mehr Akkulaufzeit? Langweilig.
Lasst uns mal weiter in die Zukunft schauen. Hardware wird immer schneller, Akkus leistungsfähiger. Was da wohl bald möglich wird?
Ein Woche Laufzeit ohne Laden
Akku wieder aufladen dauert 10 Minuten
Viele hundert Gigabyte Speicher
4K Kamera
Rechenleistung eines aktuellen Spielerechners
Superschnelle Datenanbindungen via LTE+ oder WLAN
Wenn wir diese Leistung einmal erreicht haben, dann lässt sich leicht ein hybrides Betriebssystem realisieren: Im Mobilbetrieb nutzt man Apps in der Art wie wir es heute von Smartphones kennen. Zu Hause legen wir das Gerät dann einfach auf den Schreibtisch. Während Tastatur, Maus und Bildschirm sich völlig drahtlos mit dem Gerät verbinden wird es zudem über Induktion geladen. Am großen Bildschirm erscheint nun automatisch die Desktopversion des Betriebssystems und wir können komplexere Aufgaben erledigen.
Ich erkunde nun seit ein paar Monaten die Applewelt. Da hört man ja vorher so einiges: Alles sieht super aus! Außerdem funktioniert alles völlig problemlos.
Ich muss euch leider enttäuschen.
Ja, ziemlich viele Apps sehen gut aus. Und ja, das ist auch echt wichtig. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass das nicht auch seinen Preis hat. Die Kreditkarte sollte nicht so schlecht bestückt sein. Nur dann kommt man auch in den Genuss von ordentlicher Software.
Seit ein paar Tagen schaue ich mir fremde Welten an. Entfernte Galaxien! Fremde Sterne! Nein, Scherz. Habt ihr aber bestimmt sowieso schon gemerkt.
Ich schaue mir stattdessen die Apfelseite der Softwarewelt an. Objective C, XCode, MacOS und iOS ist da auf dem Programm. Ich habe mich da am Anfang etwas schwer getan gutes Material zu finden mit dem man lernen kann. Es gibt da zum einen für die iOS-Entwicklung ein Buch, das mir von vielen empfohlen wurde: iOS Entwicklung - The Big Nerd Ranch Guide. Allerdings ist das eben ein Buch. Gerade bei XCode gibt es aber sehr viele Möglichkeiten bestimmte Funktionen direkt schon im InterfaceBuilder zu erreichen. Dort sind dann in diversen Untermenüs kleine Haken zu setzen oder Linien zu ziehen. Solche Aktionen in einem Buch mit Text und Bild abzubilden ist meist sehr umständlich und oft reicht die Beschreibung nicht aus und man verirrt sich dann doch in tausenden Optionen.
Ich bin gestern auf ein tolles Video gestoßen, dass sehr schön zeigt wie Apple bei seinen Präsentationen arbeitet. Vor allem mit welchem Vokabular sie dabei um sich werfen. Das Video ist auf jeden Fall incredible amazing!