Die Linux Foundation hat vor einiger Zeit ein kleines aber feines Video erstellt, das recht gut erklärt, was es mit diesem Linux so auf sich hat. Ich möchte das hier zu Archivzwecken einfach auchmal erwähnt haben.
Es ist wie mit dem frisch verliebt sein: Irgendwann fällt die rosa Brille und vieles wird zur Gewohnheit, verliert seine Besonderheit. So ist es auch beim iPad gewesen. Aber ich will es weniger auf Apple, sondern mehr auf das Tablet an sich beziehen.
Am Anfang war ich hellauf begeistern vom “neuen iPad”. Super Display, tolle Gestenbedienung, klasse Apps. Mein erstes Tablet! Das iPad hatte alles, was ein gutes Tablet braucht. Arbeiten wurde plötzlich zum multimedialen Toucherlebnis mit buntem Pixelfeuerwerk. Ich habe meine Mails auf dem Tablet bearbeitet, Bilder gemacht, Videos gedreht, Texte verfasst, Twitter gelesen, Youtube geschaut, Spiele gespielt, bin im Web unterwegs gewesen, … Die Zeit die ich am Notebook oder am Desktoprechner verbracht habe hat sich drastisch reduziert. Reduziert auf die paar Momente, in denen es wirklich komplexe Arbeit zu erledigen gab: Vor allem: Software entwickeln und Webseiten bauen.
Ich habe mir in den letzten Tagen einiges Plugins für Octopress angesehen, um das Blog hier um ein paar nette Optionen zu erweitern. Hier nun ein paar Worte zu dem Tagcloud Plugin, das ich entdeckt habe.
Das Tagcloud Plugin findet ihr natürlich auf Github. Dort ist auch beschrieben, wie man das in Octopress integriert. Ich habe aber noch ein paar Änderungen vorgenommen. Auf Grund des Umzugs von Wordpress, habe ich sehr viele unterschiedliche Kategorien angesammelt (die wurden aus den Wordpress Tags generiert). Somit hat das Plugin eine riesige Wolke generiert, wobei viele Tags aber nur ein- oder zweimal vorkamen. Daher habe ich das Skript so umgebaut, dass ein Begriff erst dann in die Tagcloud aufgenommen wird, wenn er mehr als fünf mal auftaucht. Hier ist das modifizierte Skript:
Ich habe hier schon über meine ersten Umstiegsschritte nach Octopress berichtet. Dabei habe ich es versäumt euch mein Exportskript mit an die Hand zu geben, mit dem ich meine Wordpress Artikel nach Octopress Markdown exportiert habe. Das will ich nun nachholen.
Zunächst müsst ihr eure Wordpress-Daten im Wordpress Interface nach XML exportieren. Diese Datei müsst ihr dann diesem Skript zum Fraß vorwerfen. Aber Vorsicht: Das Skript bekommt Probleme mit der XML Syntax, wenn ihr eure Seite flattrbar gemacht habt. Diesen globalen “Flattr this Page” RSS-Link solltet ihr also vorher entfernen.
Ich dachte es ist mal wieder Zeit für ein paar kleine Kommandozeilentipps. An einem Wochenende kann man sich ja mal mit so etwas beschäftigen.
Ihr habt sicher beim Arbeiten mit Dateien auf der Konsole schon festgestellt, dass es manchmal ganz schön nervig sein kann, wenn man nicht weiß wie lange ein Kopiervorgang noch in etwa dauert (vor allem wenn man große Daten über das Netzwerk verschiebt). Dafür gibt es eine kleine aber feine Lösung, denn rsync kann das! Daher bietet es sich an dafür einfach ein Alias zu definieren:
Es ist nun einige Tage her, dass ich endgültig beschlossen habe auf Octopress umzusteigen. Ich muss sagen ich bereuhe es keine Minute. Dennoch gilt: Aller Anfang ist schwer.
Es ist wie bei vielen Softwareperlen: Ihre wahre Flexibilität und Einfachheit sieht man oft erst, wenn man die ersten Hürden überwunden hat und damit beginnt ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie alles zusammenhängt. Die erste Zeit mit Linux habe ich da genauso erlebt und mir anfangs immer wieder mein Windows zurückgewünscht. Heute kann ich mit einer Windowsmaschine nicht mehr viel anfangen. So in etwa ist das auch beim Umstieg von Wordpress nach Octopress gewesen.
Wie ihr sicher mitbekommen habt, bin ich stolzer Besitzer eine Raspberry Pi. Vor ein paar Tagen gab es dann nochmal ein kleines Geschenk von den Herstellern (Achtung Trommelwirbel): Der TURBO-Modus! Jetzt mit noch mehr Schnell.
Spaß beiseite. Die Hersteller haben festgestellt, dass man aus dem Raspberry Pi durch dynamisches Übertakten in Lastsituationen auf 1GHZ in etwa 50% mehr Performance herausholen kann ohne dass die Hardware zu sehr darunter leidet (Garantie bleibt erhalten). Dazu ist allerdings ein Kernel- und ein Firmwareupdate nötig. Im aktuellen Installationsimage ist die neue Firmware bereits enthalten.
Erst kürzlich habe ich meine Lesezeichen ausgemistet und bin dabei wieder beim Ubuntuusers Planeten vorbeigekommen. Ubuntu nutze ich zwar nicht mehr, aber ich habe mich natürlich gefragt ob es so etwas nicht auch für ArchLinux gibt. Na klar:
Der liebe Tim hat heute wieder einen kleinen Baustein eines kleinen Internet Einmal Eins im CRE Podcast veröffentlicht. Daher hier mal eine kleine Sammlung aller Sendungen, die man zum Thema Internettechnologie so gehört haben sollte:
CRE197 IPv6: Die neue Version des Internetprotokolls zieht die Lehren aus 30 Jahren Netzwerkrealität
Die Autorin und Aktivistin Sylvia Hamacher wurde in ihrer Jugend gemobbt. Als es irgendwann nicht mehr geht, wechselt sie die Schule, schreibt ein Buch, betreibt Aufklärungsarbeit in anderen Schulen und in der Öffentlichkeit.
Im Interview erzählt sie ihre Geschichte, spricht darüber, warum ihre Lehrer ihr nicht helfen konnten und macht klar, wieso Mobbing jeden betrifft. Außerdem diskutieren wir über die Rolle des Internet (Stichwort “Cyber-Mobbing”) und die unterschiedlichen Erfahrungen, die Mobbing-Opfer mit dem Medium machen. Den in der Sendung versprochenen Link habe ich leider nicht mehr gefunden, sobald er wieder auftaucht, reiche ich ihn auf jeden Fall nach!