February 20, 2016 · 1 min Lesezeit
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Podcast
, RFC
Ein neuer interessanter Tech-Podcast hat das Licht der Welt erblickt: Request For Comments Podcast. Der Podcast widmet sich RFCs und bespricht in jeder Folge einen RFC bis ins Detail. RFCs sind die Referenz, die fast alle standardisierten Protokolle im Internet spezifizieren.
In der ersten Folge erklärt Clemens Schrimpe sehr ausführlich IPv4 und ICMP.
Mit Version 2.3 hat Sync wieder ein Feature eingeführt, auf das ich schon lange gewartet habe: Verschlüsselte Verzeichnisse. Mit der 2.0 war das damals aus der GUI entfernt worden.
Verschlüsselte Verzeichnisse sind super, wenn man einen eigenen Server im Netz betreiben möchte. So werden auf dem Server meine persönlichen Daten nicht im Klartext abgespeichert.
Leider lassen sich bestehende Verzeichnisse (aktuell) nicht direkt auch als verschlüsselte Verzeichnisse nutzen. Man muss dafür ein neues verschlüsseltes Verzeichnis anlegen. Das hat dann im Gegensatz zu den normalen Verzeichnissen drei Keys: Read-Write, Read-Only und Encrypted. Trägt man den Encrypted Key auf dem Server ein, landet dort auf der Platte nur Datenmüll.
Wer schon einmal versucht hat einen VPN Anbieter auszusuchen, der hat sicherlich gemerkt, dass das ganz schön schwierig ist. Man findet kaum übersichtliche Listen und wenn, dann sind sie veraltet.
Ich möchte euch gerne die Dokumentation Meine Flucht ans Herz legen. Eine wirklich einzigartiger Film, der die Flucht von Menschen nach Europa mit Hilfe von Videos dokumentiert, die die Flüchtenden selbst während ihrer Reise aufgenommen haben.
Der Dokumentarfilm „My Escape / Meine Flucht“ ist eine Montage aus (Handy-)Videos von Flüchtlingen, die ihre lebensgefährliche Flucht nach Deutschland selbst kommentieren. Der Film lässt die Flüchtlinge selbst sprechen: Sie kommentieren ihr Filmmaterial. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, deren Verzweiflung sie nach Europa treibt – ungeachtet aller Gefahren.
Ich halte mich momentan weitestgehend von den Medien fern. Mit seltsamen Vorstellungen von Lügenpresse hat das allerdings nichts zu tun. Nachrichten sind mir zu schnell geworden.
Sobald irgendetwas passiert, scheint eine Welle loszubrechen: Stundenlang werden die Ereignisse immer und immer wieder besprochen, bis auch der letzte Experte seinen Kommentar abgegeben hat. All das ist voll mit Worten wie “offenbar” oder “anscheinend”. Getrieben von der Geschwindigkeit des Netzes wird besprochen, berichtet, diskutiert - egal wie viele Fakten tatsächlich schon bekannt sind.
Ich habe mir gerade den Film Operation Naked von Mario Sixtus angesehen. Ich bin wirklich beeindruckt und inspiriert. Solltet ihr euch unbedingt auch ansehen!
In der letzten Woche hat so ziemlich jede Seite im Internet, die in irgendeiner Form über Technik berichtet einen empörten und dramatischen Artikel über einen Bug in Apples iOS verfasst: Stellt man das Gerät auf Anfang 1970 zurück, stürzt es ab.
Ich verstehe. Das ist doof, sollte nicht passieren.
Aber warum bekommt das so viel Aufmerksamkeit! Wie oft stellt ihr denn euer Smartphone Datum auf 1970? Habe ich irgendwas übersehen? Sind Zeitreisen in die Vergangenheit schon möglich und mein Memo ist dem Spamfilter zum Opfer gefallen?
Nachdem Martin Hering vor etwa einem Jahr verkündet hat, dass er die Entwicklung an Instacast komplett einstellt, waren viele treue Nutzer traurig. Viele hatten Instacast als den Podcastclient ihrer Wahl liebgewonnen.
Nun kehrt Instacast demnächst als reines Hobbyprojekt in den Appstore zurück. Allerdings in einer recht abgespeckten Version:
Keine Cloud
Kein Push
Keine iPad Unterstützung
Kein Support
Dafür allerdings kostenlos und zumindest verfügbar.