Ich bin gerade auf einen alten Beitrag im Deutschlandfunk gestoßen, der sich mit dem Anhäufen von großen Datenmengen beschäftigt. Das Besondere: Er wurde am 4.4.1975 ausgestrahlt!
“Wenn es nur nach der Technik ginge, müsste jeder Bürger, der einem Computer persönliche Daten überlässt, damit rechnen, dass diese Daten auf unbegrenzte Zeit für jeden beliebigen Zugriff verfügbar bleiben. Das wird sicher in vielen Fällen harmlos sein, kann jedoch durchaus in einigen Fällen, wenn eine Person in eine kritische Situation gerät, sehr unangenehme Folgen für sie haben, wenn persönliche und vielleicht intime Daten, die sie längst der Gnade des Vergessens anheimgegeben glaubt, von Informationsüberlegenen Mächten gegen sie verwandt werden. Ein Datenschatten mag uns dann wohl unser ganzes Leben begleiten, ob wir diesen Schatten auch noch so dringend abzuschütteln wünschen.”
Wie ihr ja alle wisst findet demnächst nicht die Wahl, sondern quasi die Ernennung von Herrn Gauck zum neuen Bundespräsidenten statt. Der werte Herr macht in diesem Zusammenhang natürlich Vorstellungsreisen / Wahlkampf und war daher auch zu Gast im Stuttgarter Landtag. Warum er den “Wahlkampf” nötig hat, verstehe ich nicht. Wahrscheinlich gibt es lecker Häppchen.
Nun denn: Bei seinem Besuch in Stuttgart ergab sich, dass nochmal jemand nachgefragt hat, wie das denn nun ist mit dem Internet und so:
Vor ein paar Tagen kam auf Twitter der Hinweis zu einem Video rein, das einen Vortrag von Stephan Urbach dokumentiert. Dort spricht er sehr bewegend über seine Erfahrungen mit Telecomix und warum Freiheit das Wertvollste ist was wir haben.
Ihr könnt euch den Vortrag hier direkt auf Youtube anschauen:
Falls ihr aber eine bessere Qualität oder nur Audio haben wollt, gibt es auch Torrents: