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Vom RSS-Feed zu Podlove

Ich habe die Tage mein Podcast Backend umgestellt auf Wordpress und Podlove. Zuvor habe ich Firtz als Publisher eingesetzt. Warum ich umgezogen bin? Eigentlich nur aus Neugier auf Podlove. Ich möchte mir einmal ansehen, was es bietet. Die beste Möglichkeit das zu tun, ist es selbst einmal auszuprobieren.

Bisher gibt es von Podlove selbst noch keine Import-Funktion für RSS-Feeds von Podcasts. Nur wer bereits Wordpress einsetzt (was für die meisten zutrifft) und dort auf ein anderes Podcast Plugin gesetzt hat, hat die Möglichkeit automatisch alle Daten übernehmen zu lassen. Es ist für die Zukunft aber angedacht eine Import-Funktion für RSS-Feeds in Podlove zu integrieren.

Damit ich nicht alle 64 Episode von Hand übertragen muss, habe ich mir ein kleines Ruby Skript gebaut, das mir einiges an Arbeit abnimmt.

``` ruby %} require ‘rubypress’ require ‘feedjira’

connect to wordpress

wp = Rubypress::Client.new(:host => “i42n.auriga.uberspace.de”, :path => “/wordpress/xmlrpc.php”, :username => “stefan”, :password => “password”, :retry_timeouts => true, :use_ssl => true)

parse the feed and create a post for each feed entry

feed = Feedjira::Feed.fetch_and_parse(‘podcast.funkenstrahlen.de/fs/mp3’) for entry in feed.entries do post_name = entry.url.split(“/”).last wp.newPost( :blog_id => “0”, # 0 unless using WP Multi-Site, then use the blog id :content => { :post_status => “draft”, :post_date => entry.published, :post_content => entry.content, :post_title => entry.title, :post_name => post_name, :post_type => “podcast”, :post_author => 1 # 1 if there is only the admin user, otherwise the user’s id } ) puts entry.title + “, “ + post_name end ```

Damit der Code ausgeführt werden kann, müssen die beiden Gems rubypress und feedjira installiert sein.

So wird für jede Episode schon einmal der Post angelegt. Ein perfekter Import ist das allerdings nicht: Podlove spezifische Daten müssen noch manuell nachgetragen werden (Subtitle, Summary, Duration, Contributors). Diese Daten lassen sich aktuell nicht über die Wordpress API ansprechen. Ganz ohne nachträgliche Handarbeit geht es aktuell also noch nicht. Dennoch hat mir das Skript einiges an Arbeit erspart.

Mir ist klar, dass das Skript nicht jedem weiterhelfen wird. Wer mit Ruby keine Erfahrungen hat, wird wohl nicht weit kommen. Zudem ist das Skript nun wirklich keine perfekt ausgearbeitet Software - mehr ein kleines Werkzeug. Trotzdem: Sharing is Caring.