Funkenstrahlen Podcasting, Netzpolitik, App-Entwicklung

Endlich.

Endlich habe ich es geschafft. Keine komplizierte Backup-Lösunge mehr für die Server hochgefahren und externe Festplatten gewechselt werden müssen.

Ich habe mir nun ein NAS von Synology gekauft und gleich auf den Namen DeepThought getauft. Das haben viele von euch empfohlen und ich kann mich dieser Empfehlung nur anschließen. Bisher hatte ich auch schon ein NAS, aber das ist alt geworden. Nicht einmal ein simples scp konnte man ausführen. Ich muss natürlich zugeben, dass das vielleicht nicht gerade eine Funktion ist, die für besonders viele Menschen wichtig ist. Aber mir ist das wichtig. Daher bin ich mit dem neuen NAS auf der richtigen Seite, denn das ist mehr ein Homeserver als bloß ein simples Datenklo.

Leichte Bedienung

Das wichtigste zuerst: Konsole und Konfigurationsdateien hin oder her, manchmal ist eine hübsche verständliche Oberfläche, auf der man die wichtigsten Einstellungen schnell hinbekommt wirklich von Vorteil. Das lässt sich Synology nicht zweimal sagen und implementiert gleich mal eine komplette Desktopsimulation als Webinterface. Dort lassen sich Fenster öffnen und so alle Einstellungen einfach machen.

Erweiterbarkeit

Was mir bei meinem alten NAS vor allem fehlte war aktuelle Software und die (menschlich machbare) Möglichkeit neue Software nachzuladen. Hier kommt das Synology NAS mit einer Art Appstore Lösung daher, in dem man zusätliche Funktionen über einen einzigen Klick nachrüsten kann. Gefällt mir.

Gute Backup Lösungen

Abgesehen von der Möglichkeit alles wieder wie bisher selbst in die Hand zu nehmen und diverse Skripte zu starten, bietet das neue NAS jetzt die Möglichkeit über Netzwerk mit rsync kompatiblen Geräten ein regelmäßiges Backup zu machen. Da das neue NAS nun aber mehr ein Homeserver als ein NAS ist, habe ich meine röhrende Server-Klapperkiste rausgeworfen und nun einfach eine kleine leise USB-Platte an das NAS angeschlossen. Einmal inkrementelles Backup täglich. Fertig. Wunderbar unkompliziert. Herrlich.

Ich habe schon gemerkt, dass das alles ziemlich nach Werbung für Synology klingt. Ist es auch. Und ich finde man darf auch mal über positive Erfahrungen berichten. Profit schlage ich ja schließlich nicht aus der Geschichte.