Funkenstrahlen Podcasting, Netzpolitik, App-Entwicklung

Re: Aw: Aw: Re: Re: Fw: Aw: Re: kurze Frage

Ihr kennt sicher das Problem: Ihr wollte eine Mail an viele Leute schreiben, um einen Termin auszumachen oder um ein Geschenk zu besprechen. Es entwickelt sich eine rege Diskussion und Mails wandern hin und her.

Doch dann kommt es bald zu Problemen: Ein Postfach ist voll und man wird aus dem “AN”-Feld gelöscht. Alle weiteren Teilnehmer drücken auf “Alle Antworten” und achten nicht weiter darauf, wer im Verteiler steht. Verwirrung ist nun kaum noch zu vermeiden, da mal hier und dort einer im Adressfeld fehlt.

Doch wie es meistens der Fall ist, hält die Welt auch für dieses Problem eine Lösung bereit: Mailinglisten. Sie bieten genau das, was vielerorts noch von Hand passiert: Teilnehmer einer bestimmten Gruppe tragen sich mit ihrer Mailadresse in eine Liste ein. So können für diese Gruppe relevante Informationen immer an diese feste Liste versand werden. Elektronisch gesehen ist eine Mailingliste genau das. Sie nimmt einem allerdings die Arbeit ab die Liste zu verwalten. Interessierte können sich auf der Liste eintragen und wieder austragen ohne dass sie zu Gesicht bekommen, wer noch alles auf der Liste eingetragen ist. Wenn nun eine Mail an diese Gruppe versendet werden soll, dann adressiert man nicht mehr jeden Einzelnen auf der Liste, sondern schickt die Mail an die neu eingerichtete Listenmailadresse - beispielsweise gartenbaufreunde@karlsruhe.de. Auf diesem Wege können alle Gartenbaufreunde erreicht werden.

Falls ihr mal selbst eine Mailingliste anlegen wollt, dann könnt ihr das auf FreeLists.org tun und mal ein bisschen experimentieren.

Natürlich ist eine Mailingliste nicht für jeden Zweck das richtige Mittel. Auch soziale Netzwerke, Foren, Chats oder Twitter können manchmal die bessere Wahl sein, um Informationen zu verbreiten.

Artikelfoto: cc-by-nc-sa 2.0 von Eole Wind