Funkenstrahlen Podcasting, Netzpolitik, App-Entwicklung

Google, Facebook, das Web und die Frage dazu die wir nicht kennen

In der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe fand letztes Wochenende eine interessante Vortragsreihe unter dem Motto „Ins Netz gegangen? Google-Kulturen global“ statt. Es wurde sehr viel über  soziale Netzwerke oder die leichte Zugänglichkeit von Informationen gesprochen und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft debattiert. Eine komplette Liste aller Vorträge findet sich auf der Seite des ZAK (Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften und Studium Generale). Einige aufgezeichnete Vorträge werden nach den Aussagen des ZAK auch demnächst in der Mediathek der Fakultät für Informatik am KIT veröffentlicht.

Die Veranstaltung die das ganze Wochenende lange dauerte fand ihren Anfang Freitag Abend mit einem Vortrag unter anderem von OpenLeaks Gründer Daniel Domscheidt-Berg . Es mangelte also nicht an Prominenz. Hier kommt allerdings schon der erste Punkt ins Spiel, der mich bei der ganzen Sache mit Wikileaks und OpenLeaks ein wenig wundert. Daniel  Domscheidt-Berg wirft Julian Assange vor chauvinistisch Wikileaks „regiert“ zu haben und Kritik an seinen Entscheidungen nicht zugelassen zu haben. Zudem kritisiert Domscheidt-Berg Julian’s Verhalten im Bezug auf die Medien als alleiniger Repräsentant von Wikileaks der sich im Blitzlicht wohlfühlt und es genießt ein Popstar der Aufmerksamkeit zu sein. Dass das richtig ist, will ich nicht abstreiten. Dennoch veröffentlicht nun auch Domscheidt-Berg ein Buch über seine Zeit bei Wikileaks („Inside Wikileaks“) und reist von Vortrag zu Vortrag um seinem neuen Projekt OpenLeaks mehr Aufmerksamkeit zu verleihen. Von weiteren Beteiligten bei OpenLeaks spricht auf diesen Veranstaltungen jedoch wenig. Das mag nun vielleicht nicht seine generelle Absicht sein, es ändert jedoch nichts daran, dass er nun, genau wie Julian Assange für Wikileaks, nach außen hin erscheint als der Kopf von OpenLeaks, der die Entscheidungen trifft.

Als ich nun heute Vormittag am Veranstaltungsort eintraf viel mir sofort ein Tisch ins Auge, auf dem diverse Bücher auslagen, die zur Thematik der Veranstaltung passen sollten. Interessant hierbei, dass vor allem Begriffe wie Macht, Feind, Gefahr und Bedrohung das Bild prägten. Ist denn alles am Internet so negativ?

Man könnte fast meinen, dass das eine typische Eigenschaft der Deutschen ist, in Allem sofort immer zuerst das Negative zu sehen. Wie nicht anders zu erwarten war das Thema des ersten deutschen Vortrags am Morgen: „Tatort Internet“.

Die vielen positiven Auswirkungen der global agierenden Datenautobahn „Internet“, dürfen den Blick nicht vor den Gefahren verschließen, die in der virtuellen Welt lauern: Denn sie bietet auch ideale neue Tatorte für aggressives Verhalten wie Mobbing und Psychoterror, Straftaten wie Betrug, Erpressung, Diebstahl oder sexuelle Gewalt, Kinderpornografie und vieles mehr. Damit zeigt sich deutlich auch eine dunkle Seite des World Wide Web. Gerade die Vernetzung verschiedener technologischer Equipments miteinander wie Internetkommunikation (Chatrooms, Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, Videoplattformen wie Youtube, Clipfish, Blogs u.s.w.) und Foto- oder Video-Mobilfunktelefonie lassen neue Phänomene wie Happy-Slapping, Cybermobbing, Cyberstalking oder Cybercrime entstehen und machen ihre Ausübung so einfach: Innerhalb von Sekunden können verbale Beleidigungen, Gerüchte, Verleumdungen, Fotos oder Filmsequenzen, die Vergewaltigungen oder Mitschüler in peinlichen Situationen zeigen, über Chatrooms, Soziale Netzwerke oder Video-Portale Hunderttausenden zugänglich gemacht werden. Damit verändert sich auch die Situation der Opfer: Die Viktimisierung ist öffentlich und sie kann im Netz nicht mehr gelöscht werden, d.h. sie ist endlos. Vor dem Hintergrund, dass das Internet von einem sehr jungen Publikum täglich genutzt wird und die Bedeutung des Netzlebens für diese jungen User stetig wächst, ist das Internet in Zukunft auch als Bildungs- und Sozialisationsmedium kritisch zu betrachten, z.B. die sich aus medienethischer Sicht ergebenden Konsequenzen für die Vermittlung von Normen und Werten unserer Gesellschaft oder die Veränderung der Täter- Opfersituation durch die Verübung der Taten im Netz. Eltern, Lehrer, Pädagogen und Politiker sehen sich vor einer schwierigen Aufgabe und es stellt sich die Frage: Vor welche neuen Herausforderungen stellt das Medium Internet die Bereiche Erziehung, Bildung aber auch die politischen Akteure? Denn nicht nur Erziehungs- und Bildungsinstitutionen müssen sich den neuen Gegebenheiten anpassen, auch Justiz und Rechtssystem, Exekutive und Legislative.

Wieder geht es um Ängste, Gefahren, rechtsfreie Räume, Cyberspace. Schon die Wortwahl bei der Beschreibung dieser Begriffen macht deutlich, dass wir aufpassen müssen die „Gefahren“ des Netzes nicht zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Der Untertitel „Herausforderung für Politik, Bildung und Erziehung“ kann ich dann aber doch nachvollziehen, denn das ist genau das was wir brauchen. Ein Bewusstsein der kritischen Elemente im Netz und das Lehren im Umgang mit diesen Dingen. Ob man das dann gleich Tatort nennen muss? Ich halte das für überzogen. Wenn es darum geht einem Kind beizubringen Konflikte richtig zu lösen, sprechen wir ja auch nicht von „Tatort Kinderzimmer“.

Die Medienpsychologin Catarina Katzer sprach dann vor allem von Anonymisierung in sozialen Netzwerken, was die Hemmschwelle zu Straftaten senkt. Zugleich bieten solche Netzwerke eine große Masse an potenziellen Opfern, die sich durch Angabe von persönlichen Ängsten in ihren Profilen schnell finden lassen. Natürlich konnte auch die „dunkle Seite des Cyberspace“ nicht außen vor bleiben, wobei die übliche Terrorismus-, Kinderpornographie-Keule nicht fehlen durfte. Weiter führte sie Cybermobbing und Cyberbulling auf: „Das passiert!“ Ob sie dazu konkrete Zahlen hat, sagte sie nicht. Daher sehe ich es etwas kritisch von solche heftigen Dingen zu sprechen und zu sagen „Das passiert!“. Ohne Belege vertraue ich darauf nicht. Was sicherlich richtig ist, ist die Tatsache, dass Straftaten im Internet nicht genauso empfunden werden wie im „Realen“. Wenn man im Internet jemanden beleidigt, muss man demjenigen nicht direkt in die Augen sehen und so die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht direkt erfahren. Katzer beschrieb weiter das Beleidigen von anderen Menschen als „normal unter Jugendlichen“. Das halte ich auch für eine sehr gewagte Aussage. Dennoch ändert sich die Wahrnehmung von Gewalt nach ihrer Meinung. Es geht nun mehr um Spaß, Wettbewerb und auch Langeweile.

An dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich es nicht für grundlegend falsch halte, was Catarina Katzer anspricht. Ich sehe jedoch, dass sie vermehrt medienwirksame Begriffe verwendet und konkrete Zahlen fehlen, auf der ihre Argumente basieren könnten. Dass die Probleme existieren von denen sie berichtet bezweifle ich im Grunde nicht. Dennoch sollte man sachlicher und unaufgeregter darüber sprechen. Wenn Jugendliche sich im Internet beleidigen oder jemand anderen verleumden, dann hat das meiner Meinung nach mehr mit der Erziehung der Jugendlichen zu tun als mit dem Medium Internet selbst. Die Handlung jemand anderen zu beleidigen hat sowohl im Internet als auch real die gleichen Konsequenzen und Gründe. Wer jedoch gelernt hat, dass man so nicht mit seinen Mitmenschen umgeht, der wird das auch im Internet nicht tun. Das Internet ist keine neue Gesellschaft, es ist nur ein weiteres Kommunikationsmittel auf dem herkömmliche Kommunikation stattfindet, die den gleichen Regeln unterliegt.

Wir haben also festgestellt, dass es dieses Problem gibt. Wie groß es tatsächlich ist wissen wir nicht. Doch was kann dagegen getan werden? Wichtigster Punkt ist wie schon angesprochen Aufklärung der Jugendlichen und deren Erziehung. Je besser die Jugendlichen über diese Punkte Bescheid wissen und sich deren Konsequenzen bewusst sind, desto besser können sie damit umgehen und desto schneller entwickelt sich eine kritische Reflektion über das eigene Verhalten im Netz. Catarina Katzer sprach weiter davon ein Schulfach einzuführen, das nicht nur den Umgang auf technischer Ebene mit dem Netz erläutert, sondern auch in die ethische Problematik einführt. In Anbetracht der Verkürzung der Schulzeit im Rahmen von G-8 und der daraus resultierenden Knappheit von Unterrichtszeit, die daher komplett auf das Abitur und den Lehrplan gerichtet ist, sehe ich allerdings keinen Raum für ein weiteres Fach. Es sind also mehr die Eltern gefragt den Jugendliche mit Rat und Erläuterung zur Seite zu stehen, wenn diese mit den angesprochenen Thematiken in Kontakt geraten. Hier erreichen wir aber einen weiteren kritischen Punkt dieses Themas: Viele Eltern finden sich in den sozialen Netzwerken selbst nicht zurecht, da sie keine Erfahrungen damit gemacht haben. Das gleiche gilt für einen Großteil der Lehrer. Doch wer bleibt dann, um den Umgang mit dem Netz zu lehren?

Wieder beruhigt hat mich dann die Aussage des Direktors des niederländischen Instituts für Netzkulturen, Prof. Dr. Geert Lovink. Er wies darauf hin, dass in den Niederlanden keineswegs ein solcher Internet-Gefahrenhype vorherrscht, wie das momentan hier in Deutschland passiert. Vielleicht erinnern sich noch viele an die Google-Streetmap Debatte Ende des Jahres 2010. Ein großer Aufschrei ging durch Deutschland: Bloß nicht das eigene Haus bei Google wiederfinden! Das birgt große Gefahren! In den Niederlanden sah man genau das umgekehrte Bild: Viele Menschen fürchteten nicht von Google erfasst zu werden und so benachteiligt zu sein. Vielleicht sollten wir mal in Ruhe überlegen was das für eine Wissensgesellschaft in Deutschland bedeutet, wenn die Skepsis gegenüber Neuem und Unbekanntem so groß ist.

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, drehte sich die Debatte immer wieder um soziale Netzwerke und so kommt man auch um eine Frage nicht herum: Facebook hat mittlerweile mehr als 600 Millionen Mitglieder – entsteht daraus nicht ein Gruppenzwang auch beizutreten? Das ist eine durchaus berechtigte Frage, da es immer schwieriger wird noch am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, ohne in einem solchen Netzwerk aktiv zu sein. Nicht dort angemeldet zu sein scheint mittlerweile ähnlich inakzeptabel wie kein Mobiltelefon zu benutzen. Soziale Netzwerke sind ein wichtiger Kommunikationsstandard geworden, der vor allem für die Jugend große Relevanz erreicht. Laut dem Jugendschutzbeauftragten der VZ-Netzwerke Philippe Gröschel sind mittlerweile fast alle Schüler in den einem sozialen Netzwerk aktiv. In der Unterstufe vor allem bei den VZ-Netzwerken, später dann meist auf Facebook.

Doch was treibt die Menschen in die Netzwerke? Laut Philippe Gröschel ist es vor allem die Selbstdarstellung über die eigene Profilseite, wobei diese eine Mischung aus Wunschbild von sich selbst und realen Komponenten besteht. Es etabliert sich eine Art Wettbewerb zwischen den Jugendlichen besonders bedeutende Erlebnisse im Netzwerk zu präsentieren und damit den anderen zu übertreffen. All das um interessant auf andere zu wirken und soziale Bestätigung zu erhalten. Das klingt im ersten Moment etwas überspitzt, aber ein wahrer Kern ist an der Sache dran.

Mina Al-Lami, ursprünglich aus dem Irak und nun in Großbritannien leben, berichtete zudem von den vielen Tabubrüchen, die in Facebook passieren. Dazu muss man wissen, dass es in den arabischen Ländern strengstens (gesellschaftlich) verboten ist jemandem ein Bild von sich selbst zu geben, solange man nicht verheiratet ist. Doch nun passiert in den letzten Jahren unglaubliches: Jugendliche Iraker stellen bereitwillig Fotos von sich auf Facebook, zum Teil sogar in Badekleidung am Strand. Eine beeindruckende Veränderung! Ich frage mich warum die Hemmschwelle ein Bild auf Facebook zu veröffentlichen so viel niedriger ist, als es jemandem direkt zu geben oder zu zeigen. Mit Anonymität kann es wohl kaum etwas zu tun haben, da man diese durch das Hochladen eines Fotos nicht länger aufrecht erhalten kann. Vielleicht ist es die räumliche Distanz und die Gewissheit einer direkten Reaktion zumindest für eine gewisse Zeit entgehen zu können.

Gesprochen hat auch David Nicholas Direktor der Fakultät für Informationswissenschaften des Centre for Publishing und der CIBER Forschungsgruppe, University College London. Er erzählte, wie die ständige und sofortige Verfügbarkeit von Informationen eine ganze  Generation verändert. Seiner Meinung nach stumpfen wir intellektuell ab, da wir nicht mehr in der Lage sind große Themenbereiche in ihrer Gesamtheit zu erarbeiten und zu erfassen. Stattdessen wir eine andere Kompetenz immer wichtiger: Möglichst effizient suchen, um schnell den Schnipsel Information aus dem Datenberg auszugraben, der gerade relevant ist.

Meiner Meinung nach ist an der These tatsächlich etwas dran, auch wenn ich sie nicht bis ins Letzte unterstütze. Es ist mehr eine Mischung aus Beidem, wie ich das aus eigener Erfahrung beurteilen würde. Ich bin mir sehr wohl bewusst, das ich einen sehr großen Teil an Fragen, die alltäglich auftauchen innerhalb von Sekunden (im schlimmsten Fall Minuten) beantworten kann, indem ich geschickt Google befrage. Dennoch gibt es Themenbereiche die eine tiefere Auseinandersetzung erfordern. Hier sehe ich nicht, warum ich nicht mehr in der Lage sein sollte auch solche Themen zu erarbeiten. Wichtig ist dabei, dass man selbst unterscheiden kann zwischen Fragen, die man kurz beantworten möchte, oder ob man tiefer einsteigen möchte. Denn dann ändert sich auch die Herangehensweise beim Suchen. Man führt dann eine viel breitgefächertere Suche durch und liest durchaus auch längere Texte, die man sonst nur kurz nach einem Stichwort durchsucht hätte.

Ich halte also David Nicholas’ These für zu schwarz-weiß betrachtet. Klar es gibt Veränderungen – das liegt in der Natur der Sache. Es ist aber immer noch die individuelle Kompetenz des Einzelnen die darüber entscheidet wie reflektiert man mit den nun neu gegebenen Möglichkeiten umgeht.

Den besten Beitrag hat meiner Meinung nach der Herausgeber der britischen Ausgabe des Magazins WIRED, David Rowan, geleistet. Er machte klar, dass das Internet etwas wunderbares, etwas grenzenloses ist, das uns Menschen die Möglichkeit bietet wirklich Großes zu schaffen. Schauen wir auf Wikipedia: Die größte Wissensammlung, die die Menschheit je hatte ist innerhalb weniger Jahre entstanden - durch die Zusammenarbeit tausender Freiwilliger. Ein weiteres Projekt, OpenStreetMap setzt auf ein ähnliches Konzept und rettete so beim Erdbeben in Haiti vielen Menschen das Leben, da Freiwillige innerhalb weniger Tage eine Karte Haitis den Helfern zu Verfügung stellten. Es gibt unzählige weitere Beispiele und alle haben sie eines gemeinsam: Menschen arbeiten freiwillig, zum Teil tagelang für diese Projekte aus eigener Intention heraus. Was steckt dahinter? Was bringt diese Menschen dazu sich so für die Allgemeinheit zu engagieren? Nach David Rowan ist es die gesellschaftliche Anerkennung, die den Menschen zu teil wird, wenn sie mithelfen. Als Beispiel erzählte er eine kleine Geschichte: In einem Hotel wagte man ein Experiment. Um Handtücher zu sparen klebte man kleine Zettel in die Badezimmer und beschriftete sie mit: “Helfen Sie der Umwelt! Werfen Sie Handtücher nicht nach der ersten Nutzung weg. Vielen Dank.” So konnte erreicht werden, dass etwa 30% der Hotelgäste ihre Handtücher wiederverwendeten. Doch das beste Ergebnis wurde mit einer anderen Aufschrift erzielt: “80% der Hotelgäste in diesem Zimmer verwendeten ihre Handtücher mehrfach.” Der Wille sich den gesellschaftlichen Normen gerecht zu verhalten führte dazu, dass in diesem Hotel nun beinahe alle Gäste ihre Handtücher mehrfach verwendeten. Was sagt uns das? Es gibt tatsächlich einen gesellschaftlichen Faktor, der uns als Individuum in unserem Verhalten beeinflusst. Genau dieser Effekt scheint bei Communities und Gemeinschaftsprojekten im Netz einzutreten. Nicht Geld ist hier der Lohn, sondern Anerkennung - eine Art von Ehre.

Ihr habt sicher gemerkt, dass es sehr viele unterschiedliche Aspekte gibt, die diskutiert werden und die auf die eine und andere Weise zusammenhängen. Da dieser Artikel nun schon wirklich sehr lange geworden ist, möchte ich mit ein paar abschließenden Worten zu Ende kommen. Zum einen frage ich mich, ob die vielen Debatten nicht total übertrieben sind. Sollten wir nicht einfach spielerisch mit allem umgehen und an das Gute im Menschen glauben? Seien wir ehrlich - wir wissen die Antwort nicht. Wir wissen nocht nicht einmal welches Problem wir eigentlich lösen müssen mit diesem ominösen Internet. Es ist neu und unentdeckt, gerade dabei erst richtig zu wachsen. Geben wir diesem Kind Zeit bis es groß ist. Dennoch sollte ein gesellschaftlicher Konsens gefunden werden wie wir mit all diesen neuen Möglichkeiten umgehen wollen. Das kann nicht von ein paar einzelnen getan werden. Hier sind wir alle gefragt!